Raketensilo Dannenwalde

Dannenwalde
In Dannenwalde entstand bereits 1938 ein Lager für Munitionsbestände, das im Zweiten Weltkrieg allerdings kaum genutzt wurde: Die Munition wurde direkt an die Front geliefert. Nach Ende des Krieges übernahmen die sowjetischen Streitkräfte das Lager. Das größte Geheimnis von Dannenwalde wird frühestens 2017 gelüftet. Erst dann - nach Ablauf der 40-jährigen Frist zur Geheimhaltung sowjetischer Militärakten - können Historiker Einblick in die Dokumente eines schweren Unglücks nehmen. Am 14. August 1977 detonierten hinter den Kasernenmaueren des Munitionsdepots Dannenwalde Hunderte Katjuscha-Raketen, die eine große Zahl von Soldaten umbrachten. Man kann sich dem Gelände allerdings nur nähern, denn irgendwann warnen Schilder vor dem Betreten des Gebiets - Teile der hier gelagerten Munitionsbestände sind wohl immer noch im Boden verblieben.
Öffnungszeiten

Jederzeit zugänglich (Sicherheitsabstand einhalten)

 
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